Mein Abenteuer Down Under ist nun zu Ende…

Ich kann es gar nicht richtig glauben, dass es nun mein letzter Eintag in Australien sein soll. Heute ist mein letzter Tag hier…

Die letzte Woche in Syndey haben Ka und ich von vielen Dingen nochmal Abschied genommen. So waren wir auf der Harbour Bridge auf einem Lookout. Dieser war wirklich klasse und wir hatten einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Zugleich sind wir noch nach Manly gefahren um das letzte Mal am Strand zu leigen. Via Faehre bin ich zum Olympic Park gefahren um mir dort nocheinmal alles anzuschauen. Anschliessend ging ich noch auf den Syndey Tower wo ich mit Abstand den besten Blick auf diese wundervolle Stadt hatte. Gestern war unser letzter Abend zum Feier, den wir nochmal so richtig genossen haben. Heute heisst es sich von hier zu verabschieden…

Australien war mit Abstand die beste Entscheidung meines Lebens. Ich habe hier so unglaublich viele Dinge gesehen und erlebt. Habe hier wirklich nette Leute kennengelernt, wovon einige echte Freunde geworden sind. Zum einen ist dort natuerlich Ka die mir in meinen 7 Monaten ein staendiger treuer Begleiter war. Ich kann es selber gar nicht glauben, dass wir uns die Zeit so unglaublich gut verstanden haben. Obwohl auch sie mich in manchen Dingen manchmal auf die Palme gebracht hat. Wie z.B. ihr staendiges shoppen. Auf der anderen Seite war ich sicherlich auch nicht immer einfach zu ertragen. Auf jedenfall habe ich sie sehr liebgewonnen und werde sie vermissen.

Mit Tina, Cueneyt und Tobi, mir denen wir uns unsere erste Wohnung geteilt haben, habe ich ebenfalls wirklich tolle Leute kennengelernt. Unsere WG war wirklich klasse. Die Zeit mit Tina in Neuseeland wird mir auch in ewiger Erinnerung gleiben.Chris und Fraenze mit denen wir durch teilen Australien getourt sind, werde ich ebenfalls vermissen. Die jenigen, die ich nun vergessen habe, habt ein Nachsehen mit mir. So habe ich hier wirklich tolle Leute kennengelernt, die ich niemals vergessen werde…

Meine Bilanz von 222 Tagen im Ausland sind so auch beeindruckend wie ich finde. 24 Stunden Singapore, 6 Monate Australien, 1 Monat Neuseeland und fuenf Tage Bali die noch folgen. Am meinsten hat mich allerdings Australien beeindruckt und so werde ich dieses Land mehr als nur vermissen. Ich habe hier ein ganz anderes Leben gefuehrt als zu Hause. Ich habe hier so viel erlebt. So waren wir in der schoensten Stadt der Welt "Syndey", ich habe meine erste Wohnung bezogen. Waren amschoensten Strand, den ich jemals gesehen habe, am Whithaven Beach. Haben einen Segeltrip zu den Whitsundays gemacht wo wir bei den auslaeufern vom Graet Barrier Reef die Unterwasserwelt gesehen haben, was heissen mag, dass ich das erste mal getaucht bon. Waren auf der groessten und wahrscheinlich auch gefaehrlichsten Sandinsel der Welt mit einem Landcruiser unterwegs. Sind zwischen wahnsinnigen Wellen herumgesprungen, haben die Weiten des Outbacks kennengelernt. Stand so vorm Ayers Rock, der einfach etwas magisch hat. War unter Wasserfaellen un den Tropen schwimmen und habe den Regenwald durchwandert. Habe sozusagen im Dreck rummanscht. Bin ueber Berge gewandert und habe tolle Aussichten genossen. Habe die wahnsinng spannende aber auch gefaehliche Tierwelt kennegelernt. Habe Neuseeland innerhalb von 4 Wochen ganz befahren und eine der spaektakulaersten Naturwelten gesehen. Habe so die Zeit in einem Zelt verbracht und noch vieles vieles mehr gesehen…

Ich habe ebenfalls gelernt, was es heisst auf eigenen Beinen zu stehen. Sich um Dinge selber zu kuemmern. Dazu kommt, dass ich nun weiss, was Luxus bedeutet. Aus dem Rucksack zu leben, in dreckigen Betten und Hostels zu schlafen, KEINE Privatsfaehre zu haben, an manchen Tagen nicht duschen zu koennen, selber stinkig sein, wenig schlaf gekommen. Alle diese Dinge und noch wesentlich mehr nehmen Backpacker (also wir ) in kauf, um dieses Land zu bereisen und zu besteunen. Dafuer habe ich in den 7,5 Moanten MEIN eigenes ABENTEUER erlebt und ich habe so meine Entscheidung nie bereut.

Sein gewohtes Umfeld fehlt einem trotzdem irgentwann und so freue ich mich auf der einen Seite tierisch nach Hause zu Fliegen, auf der anderen faellt es mir nun wirklich schwer los zu lassen. Dieses Land wird mich nicht zum letzten Mal gesehen haben, soviel steht fest.

Nun ist mein Abenteuer fast zu Ende und naechste Woche um diese Zeit werde ich schon zu Hause sein. Ein Ziel gibt es allerdings noch und dies heisst Bali.

Um es nun abzuschliessen… Es war mit Abstand die beste Zeit meines Lebens: atemberaubend, spaektakulaer, abenteuerlich, spannend, aufregend und mehr als unvergesslich…

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Die letzten Wochen in Australien, Syndey

Da wir uns letzte Reise die bekanntlich nach Canberra ging nun hinter uns hatten, verbrachten wir also unsere letzten Wochen und Tage in Syndey…

Das Wetter wurde auch hier so langsam aber sich etwas kueler. Aber fuer die Jahreszeit hatten wir strahlend blauen Himmel und Temperaturen bei 20-23 Grad. So laesst es sich noch leben.Am Strad waren wir so auch noch einmal. Nur wird es hier mittlerweile schon gegen fuenf Uhr dunkel. Hmmm…

Souvenier aufen stand ebenfalls noch auf dem Programm. Ich gibt es so viel beklobte Sachen und da was passendes rauszufinden war nicht so ganz einfach. Aber nun habe ich alle Sachen zusammen und so langsam kann es losgehen. Bali steht ja immerhin auch noch auf unserem Programmzettel.

Was haben wir sonst noch gemacht ??? Hmmm. Ka, ist wie immer viel durch die Shoppingmeile gelaufen, die ich mittlerweile schon nicht mehr sehen kann. Ansonsten waren noch die zwei anderen bekannten von Ka aus Pforzheim hier. Mit denen wir so ab und zu etwas unternommen haben.

Letzten Freitag war nochmal richtig Party machen angesagt. Die Disco kostete ganze 25 Dollar Eintritt und so ein teures Vergnuegen. Nur leider wurde dort nur Tachno gespielt. Mal ganz witzig anzuschauen, aber nach drei Stunden hatten auch wir die Faksen dicke. So ging es eben danach noch wo anders hin. War trotzdem witig der Abend.

So langsam aber sicher laufen uns nun die Tage davon. Aber es ist noch etwas Zeit um sich von vielen Plaetzen zu verabschieden. Der naechste wird so mein letzter Eintrag aus Australien sein. Die Zeit ist eben irgendwann auch mal zu Ende…

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Tagestour durch die Hauptstadt Australiens, Canberra

Nach ganzen 6 Monaten hatten Ka und ich es endlich geschafft die Hauptstadt zu besichten. Es ist nicht Syndey oder etwa Melbourne. Nein, Canberra. Die ersten beiden konnten sich nicht einigen und so wurde die Hauptstadt eben mitten ins Nirgendwo gebaut. Australien hat 20. Mio Einwohner und gerade einmal 300.000 leben in Canberra. Also koennt ihr euch ja vorstellen, was hier los ist, naemlich gar nichts…

In dieser Stadt sind alle Strassen kerzengerade, megabreit mit Gruenstreifen in der Mitte und alles ist einfach so grosszuegig, dass man so gut wie keine Menschen auf der Strasse sieht. 90 % der Menschen hier arbeiten fuer den Staat, was auch bei der Stadt nicht schwierig ist.

Von Syndey nach Canberra sind es ungefaehr 300 km und so also ein echter Katzensprung. Da diese Distanz so nah ist, buchten wir nur eine Tagestour. Diese allerdings war mehr als intensiv. Die Fahrt betrug 3,5 Stunden, so dass wie geben 12 h die Hauptstadt erreichten. Unser erster Stop war das "Australien National Museum". Hier lernt man einfach alles ueber die Geschichte Australiens. Es war wirkich interessant. Wir hatten zwar eine gefuehrte Tour, jedoch rasten wir wegen Zeitmangels foermlich durchs Meseum. Zweiter Stop war das "Parliament House" (Regierungsgebaude). Dieses wurde erst 1988 eroeffnet und ist wirklich grosszuegig angelegt, mit vielen Gaerten, grossen Foyers usw. Durch unsere nette Fuehrerin Dawn wurde es echt interessant. Nur leider hatten wir hier ebenfalls nicht viel Zeit. Aber zumindest bin ich dort gewesen. Anschliessend gings weiter zu den Botschaften, natuerlich sahen wir diese nur am vorbeifahren. Wer hatte mit Abstand die haesslichste… Deuschland… tolles Beispiel….

Naechster Stop war das Australien War Memorial (Kriegsdenkmal). Ich wusste bis hier her noch nichtmal, dass Australien am zweiten Weltkreig teilgenommen hatte und prozentual am meisten Opfer im Krieg gelassen hat. Da kann ich mich wohl bei meinem ehemaligen Geschichtslehrer bedanken…

Zu guter letzt fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt, vom dem wir ganz Canberra sehen konnten. Nach ein paar Fotos gings zurueck in den Bus und auch nach Sydney.

Durch die Tagestour hatten wir leider nicht viel Zeit um uns alles genauer anzuscheuen, was im nachhinein schon schade war. Jedoch reichten locker zwei Tage in dieser Stadt aus, da sie ausser den aufgezaehlten Sachen nicht sonderlich viel zu bietet hat…

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Back in Sydney

Von Darwin aus hatten wir uns schon in ein Hostel in Kings Cross (Stadtteil von Syndey) sogar ein Zweierzimmer eingebucht. Zu unserer Verwunderung war es sehr sauber, wir hatten eine Spuehle, Fernseher, Kleiderschraenke und nen Tisch mit Stuehl. Absoluter Loxus also. Wir zahlten auch ebenfalls einen guenstigen Preis fuer eine Woche. Eigentlich hatten wir an ein Appartment fuer unsere letzten 5,5 Wochen gedacht. Ein paar Anzeigen spaeter war uns jedoch klar, dass wir dort bis zum Ende wohnen bleiben wollten. Zudem der Preis wirklich stimmte in dem Hostel. In Krings Cross wohnten wir schon vor der Weihnachtszeit. Dieses Viertel ist eher als gutes Nachleben und Nuttenviertel bekannt. Doch auch dies haelt sich hier in Grenzen. Die Anbindung zur Stadt idt so ebenfalls ideal. 5 Minuten mit der U-Bahn. Dies war ein Grund mehr hier zu bleiben.

Die darauf folgenden Tage machten wir ehrlich gesagt nicht besonders viel. Nun dachte ich schon an zu Hause. Nur noch 5,5 Wochen. Mit unserer Reise waren wir fast fertig, es fehlte nur noch Canberra zu besichten. Syndey war nicht mehr das Gleiche wie vorher. Alle, die wir kennengelernt hatten waren entweder im Land verstreut oder schon zurueck in Deuschland. Nach einem Job wollte ich mich nun auch nicht mehr umschauen. Ich muss moch so viel arbeiten in meinem Leben, so wollte ich die Zeit hier noch geniessen. Es waren aber trotzdem noch ein paar Leute hier. Eher gesagt zwei Maedels, die aus der gleichen Stadt wie Ka kommen und sich auch noch kennen…

Wie gesagt, Canberra sollte eine Woche spaeter folgen. Die letzte Reise in Australien… Hmmm…

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Durch die Weiten des Outbacks, Tour III

Nun startete die dritte uns letzte Tour unseres 14 taegigen Trips durch Outback. Naja Outback konnten wir es nun wahrhaftig nicht mehr nennen. Wir waren mitten in den Tropen angekommen… Der Tag startete wieder ziemlich frueh, so dass ich die haelfte der Hinfahrt vor Muedigkeit nicht mitbekam. Die Tour bestand diesmal nur noch aus 16 Leuten. Wir hatten nun auch keinen richtigen Minibus mehr sondern einen 4WD, also ein Bus mit dem wir problemlos Fluesse ueberqueren konnten. Unsere grossen Ruecksaecke durten wir so nicht mitnehmen. Musste also der kleine fuer 3 Tage herhalten… Wir hielten uns am Ende der wet season (Regenzeit) in den Nationalparks auf. Sprich es war alles unglaublich gruen und die Wasserfaelle fuehrten alle unheimlich viel Wasser, was sie natuerlich noch sehenswerter macht.

Tag 1 verbrachten wir viel an Wasserfaellen. So hiess es Baden. Wirklich klasse… Mal an gigantischen Wasserfaellen zu schwimmen, haette ich mir auch nicht traeumen lassen. Die Hinweisschilder sind wirklich beruhigend sag ich euch. So kann es sein, dass es Salz bzw. Suesswasser Krokodile gibt. Da wir nur im Suesswasser baden waren, haette und so kein Kroko gefressen. Die Suesswasserkrokodile sind ziemlich scheu und meiden Menschen. Es kann aber trotzdem sein, dass sie einen beissen. Unser Tourguide sprang so ueberall froehlich ins Wasser und wir natuerlich hinterher. Wird schon schief gehen…. Nach zwei Stationen an Wasserfaellen, inklusive Abkuehlung gings zu einer Krokodilfahrt auf dem Adelaide River. In diesem Fluss gibt es Salzwasserkrokodile, also die wirklich dicken Dinger… Alle an Bord konnte es ja losgehen. Es liess nicht lange auf sich warten und das erst wurde gesichtet. Damit wir es auch vor die Linse bekamen, wurde es via. einem Stueck Fleisch angelockt. Dieses haengt an einem Stock. So bekamen wir unzaehlige Krokos zu sehen. Bis zu 5,5 Meter lang. Wirklich beeindruckend. Auf dem Boot bekamen wir am Ende noch einen deftigen Regen ab. Wahnsinn, in einer Sekunde ist man bei dem Regen bis auf die Unterhose nass. Tropenregen eben. Als wir von Bord, konnte jeder nich eine riesige Python Schlange halten. Nee, dieses war mir dann doch ein wenig zu haeftig. Ka allerdings ueberwand sich fuer einige Sekunden sie Schlange zu halten. Respekt…. Am Abend gings wie immer ins Campingdorf.

Am naechsten zwei Tage gings in den Kakadu Nationalpark. Im Informationszentrum angekommen, stellten wir leider fest, dass viele Strassen unpassierbar waren. So mussten andere Wasserfaelle zum schwimmen herhalten. Der Kakadu Nationalpark ist wegen seiner Wasserfaelle und unglaublich vielzahligen Tier und wunderschonen Pflanzenwelt bekannt. Unsere Gruppe war dadurch das wir nur noch 16  und andere Leute dabei waren schon wesentlich besser, was dass Reisen natuerlich angenehmer macht :-) Wir wanderten also so die naechsten beiden Tage viel und schwammen obendrein unter Wasserfaellen…

Die Tropen sind wahrhaftig etwas ganz anderes als die Wueste. Feucht, so bekommt man dort nicht im grinsten seine Sachen trocken. Heiss, eher gesagt unheimlich schwuel, schwitzten ist dort eben an der Tagesordnung. Gefaehrlich, hier kann alles moegliche hinterm Gebuesch lauern. Regen, viel Regen wir hatten noch Glueck und es regnete immer gegen Abend. Nur dafuer sind Tropen eben einzigartig…

Auch diese Tour sollte nun vorbei gehen und ehrlich gesagt war ich am Ende wirklich froh drueber. Wir sind in 14 Tagen 6000 km gefahren und haben so viel spaektakukaere Sachen und Dinge gesehen und vor allen bewandert, dass uns allen nun die Puste ausging. So eine Tour ist wirklich kein Urlaub, sondern ein reines Abenteuer, was es so unglaublich anstrengend macht, dies nahmen wir aber gern in kauf… Auf diesem Touren sahen wir ebenfalls sehr viel von Aboriginekunst und erfuhren so viel ueber sie…

In Darwin angekommen, verblieben uns so noch 3 Tage bis es hiess: Syndey wir kommen. Ueber Darwin gibt es nicht sonderlich viel zu berichten. Die Stadt hat gerade einmal 80.000 Einwohner, so kann auch nicht viel los sein. Ausruhen war so angesagt… Abends allerdings gings mit ein paar Leuten immer noch was essen. Was heissen soll, dass wir an einem Abend sogar einmal Krokodil probiert haben. Schmeckt wie Haehnchen und eigentlich ganz lecker.

Am letzten Tag in Darwin waren wir im "Northern Territory Museum", bin eigentlich nihct der Typ fuers Museum.  Hier bekamen wir viele giftige Tiere zusehen und haben extrem viel ueber Zyklone erfahren haben. Fuer ein Museum wars eigentlich ganz spannend.

Nachts gings ab zum Flughafen, unser Flug ging um 01.40h, die Nacht kann ja so lang sein. In Brisbane war umsteigen angesagt. Billigflug eben. Dieser hatte auch gleich Verspaetung, so dass wir gegen 9.00 h voellig fertig in Sydney ankamen…
 

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Durch die Weiten des Outbacks, Tour II

In Alice Springs voellig verdreckt und fertig angekommen, bekamen Fraenze, Ka ud ich sogar ein Dreierzimmer. Was fuer ein Luxus… Nach ner Dusche machten wir uns noch fertig zum Abschiedfeiern von der srten Tour. Die meinsten flogen so von Alice Spring am naechsten Tag ab. Fuer uns hiess es allerdings zwei Tage nur ausruehen und schlafen, schlafen, schlafen…

Tja, zu Alice Springs kann ich nicht viel sagen. Es ist die einzigste Stadt im Weiten Outback mit sage und schreibe 25.000 Einwohnern. Uns vielen Aborigines. Diese treiben sich alle auf der Stasse rum und stinken "hale-luja" so extrem, dass der Geruch dich fast umbringt. In Australien leben gerade einmal 1% der Gesamtbevoelkerung, also nur 200.000. Im Northern Territory (wo wir uns gerade befanden) leben ein drittel von ihnen. Dieser Bundesstadt hat nur 200.000 Einwohner und Deuschland passt hier mehr als genug rein. Was ich damit sagen will. Aborigines bekommen durch die schlimmen Ereigisse damals, ihr Geld vom Stadt. Somit sind diese zu echten Problemen geworden. Ich schaetze mal 95 % von ihnen arbeitet nicht und somit verbringen sie den Tag auf der Stasse und reden nur Blech. Auf der einen Seite tunen sie mir leid auf der anderen sollen sie sich in die Gesellschaft eingliedern (was mehr als schwierig ist) oder in den Busch zurueck kehren (was sich jezt daneben anhoert, aber in Wirklichkeit so ist). Davon gibt es sogar auch noch einige. So genug zu dem Thema…

Alice Springs ist so kleiner als Weyhe. So konnten wir dort auch nicht wirklich viel unternehmen als den leiben langen Tag einfach die Sehle beumerln zu lasen.

So startete unsere zweite Tour, diesmal allerdings mit einem anderen Tourguide. Der aber auch echt nett war. Auf dieser Tour sollten wir nicht wirklich viel zu sehen bekommen, da es nicht viel gibt. So mussten wir 1500 km in drei Tagen schaffen. Sobald man aus Alice Springs rausfaehrt kommt man dirt nach 100 km in die Tropen, was heissen soll. SCHWUEL, SCHWITZEN… och nee…

Hundert Kilometer aus Alice Springs rausgefahren kamen wir in die "Tropic of Capricorn", was meinen soll, wir waren also nun in den Tropen angekommen. So langsam aber sicher wurde es immer schwueler und greuner. Hier faellt eben verdammt viel regen… An diesem Tag solletn wir nicht viel zu sehen bekommen, es gab auch nicht viel. Ausser die "Deveils Marbles". Diese sind hunderte Steinkugeln, mal was interessantes. So machten wir dort ein paar Fotos und ne kleine Wanderung. Nen Snack gabs ebenfalls und weiter gings in den Bus. Heute standen 700 km auf dem Programm. Abends kamen wir in unserem Camp an, unser Tourguide sagte noch frohelich: Vor ein paar Tagen haben wir hier eine riesige Schlange gesehen. Na wunderbar… In diesem kleinen Camp gabs Kaenguruhs, nen beklobtes Emu (rammelte staendig gegen die Zelte) und ne Menge anderer Tiere. In den Tropen war schon etwas mehr Vorsicht vor gefaehrlichen Tieren angesagt. Nachts also immer ne Taschenlampe mitnehmen. Schlangengefahr…. Am Abend als es so langsam dunkel wurde und wir in den aufenthaltsraum gingen zum Essen, koennt ihr auch gar nicht vorstellen wie viel Insekten an den Lampen hingen… Zu tausenden, wahnsinn, so etwas hatte ich auch noch nie gesehen, rausgehen war schon gar nicht angesagt. Tropen heisst zu gleich Muecken, ohne ende Autan hilft hier auch schon nicht mehr viel. Zum Glueck hatte ich noch ein anderes Zeug gegen Muecken mit. In deutschland waere dies verboten. Es zersetzt schon fast die Haut. Naja, Hauptsache keine Stiche….

Am naechsten Tag machten wir uns auf nach Katherine Gorge. Zuerst gings in den altesten Pup Australiens, wo wir Lunch bekamen. Zu diesem Tag faellt mir ehrlich geagt gar nicht mehr viel ein, ausser dass wir staendig im Bus sassen uns gefahren sind. War bestimmt noch so spaektakulaer dieser Tag. Abenbs wie immer Campen. Ach doch, da faellt mir noch was ein. Viele Strassen waren vom viele Regen unpassierbar, was heissen soll ueberflutet. Unser Tourguide wollte uns dies zumindest einmal gzeigt haben. Er spasste noch froehlich, vorhin ist hier in Bus stecken geblieben… Wir machten also erst ein paar Fotos und schliesslich wollten wir wieder losfahren… Was macht der Depp, faehrt in Matsche und was mit mit unserem Bus… Richtung, auch wir steckten fest. Also alle raus aus dem Bus. So schoben und schoben und schoben wir, nichts half. Den Anhaeger abgebaut. Immer steckten wir noch fest. raeder ausgraben. Wir staeckten immer noch fest. Das Ende vom Lied war. Ranger angerufen und mit dem Seil rausziehen lassen… Dies klappte Gott sei dank…

Am letzten Tag der Tour stand wandern auf dem Programm. Katherina Gorge ist eine Ansammlung von riesigen Schluchten. Natuerlich war dies mit einem weiten Wanderweg verbunden. Als Belohnung gab es anschliessend noch eine Abkuehlung an einem riesigen Wasserfall. Verdammt cool mal an einem Wasserfall mitten in den Tropen schwimmen zu gehen. Nach unserm Trip gings nach Darwin. Eine Nacht Hostelleben. den Tag drauf startete auch gleich schon unsere Tour in den Beruehmten Kakadu National Park…

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Durch die Weiten des Outbacks, Tour I

Wir schreiben den 20.03.06 und nun ist es endlich so weit, es geht ins Outback… 14 Tage sollte sie dauern. Von Adelaide nach Darwin, einmal vom Sueden bis ganz in den Norden. 3000 km Luftliene. Die Tour die wir gebucht hatten wurde in insgesamt drei Touren aufgeteilt. Die erste ging von Adelaide nach Alice Springs, die zweite von Alice Springs nach Darwin und die dritte und letzte von Darwin in den Kakadu National Park und schliesslich wieder zurueck nach Darwin…

Die erste Tour ging schon um 6.20 h in der Frueh los. Vor unserem Hostel wartete schon ein echter Buschjunge auf uns. Will unser Tourguide, mein Gott sah dieser Typ dreckig aus. Passt zum Outback. Unsere Gruppe bestand aus gut 20 Leuten, ja auch mal wieder mehrere Deutsche von der Partie…

Unser letztes Ziel an diesem Tag war Parachilna, die kleinste Ort in ganz Australien. Ganze 5 Einwohner… Als erstes aber fuhren und fuhren und fuehren wir. Auf dieser Tour sollten wir uns noch auf verdammt viel Fahren einstellen. Aus Adelaide nun rausgefahren, gings uber ein kleines Doerfchen, die vorerst letzte richtige Zivilisation. Anschliessend gings zu alten Schaafschergebaueden. Mitten im Nirgendwo fanden wir so Ruinen und alte Gradmaeler. Dies war allerdings nicht wirklich spaektakulaer fuer mich. Auf diesem Weg machten wir erstmal ein paar Fotos von der Strasse. Ihr koennt euch nicht vorstellen wie weit diese Stasse geradeaus geht. Wahnsinn. Es gibt auch nur eine Verbindungsstrasse zwischen Adelaide und Darwin und dies sind zur Erinnerung 3000 km immer in eine Richtung…

Abends gings zu unserem Hostel. Was ein Luxus, wir hatten in diesem ein Pool und die Zimmer waren wirklich super sauber. Ihr koennt euch aber nicht vorstellen, wie schlimm es mit den Fliegen im Outback ist. Da es so trocken dort ist, fliegen diese in alle Kopfoeffnungen hinein. Zu hunderten… Widerlich, aber damit muss man sich im Outback abfinden. Abends gab es so unser erstes BBQ (Grillen) mit Kamel, Kaengeruh und Emu. Emu und Kamel war ueberhaupt nicht mein Fall so gabs halt Kaengeruh fuer mich. Vor dem Essen allerdings gabs noch einen tollen Sonnenuntergang zu bewunden. Der Himmel ist wirklich Feuerrot, wahnsinn…Vorm ins Bett gehen, gab es noch den laengsten Zug Australien zu sehen, dieser faehrt immer um die selbe Uhrzeit durch diesen Ort. Den Zug sieht man schon 20 Min vorher und er ist uber 5 km lang.

Am naechsten Tag war um 7.00 h aufstehen angesagt, es sollte mit Abstand das spaeteste sein. An diesem Tag stand wandern auf dem Programm, ja wandern, dieses sollten wir hier mehr als genug auf der Tour. Flinders Rangers hiess der National Park. Zuerst fuhren wir allerdings ein wenig in ihm herum um uns die Tierwelt anzuschauen. Vom einem Lookout hatten wir einen wirklich klasse Blick auf den Park. Danach, ja, wanderen, immer schoen den beschissenen Berg hoch. Flinders Rangers liegt in einer Wanne, also ringsrum von kleinen Bergen umgeben. Die Wanderung hatte sich gelohnt, wir wurden mit einem Ausblick uber den Park belohnt. Abends gab es lecker essen und wir sassen wie im Film vor dem Lagerfeuer und tranken Bier. Da die Tour richtig anstrengend war, fielen wir alle ziemlich zeitig ins verdiente Bett…

Den Tag drauf war 4.30 h aufstehen angesagt. Viel Fahren stand auf dem Programm. Nur leider hatte unser Anhaenger (wo unsere Koffer verstaut wurden) einen Platten. So warteten wir erstmal 1,5 Stunden bevor dieser repariert wurde. Hier kommt kein ADAC, sondern ein Ranger mit den neuen Reifen. Eben anders als bei uns. Endlich losgekommen gings ins richtige Outback. Wir hatten uns naemlich noch ziemlich an der Kueste aufgehalten. Hier nichts, wirklich nichts. Kein Auto, kein Baum, kein Mensch. Einfach nichts. Wir fuehren so an riesigen Salzseen vorbei bevor wir Abends Coober Pedy erreichten. Coober Pedy ist eine Stadt unter Tage. So hatte ich mir es zumindest vorgestellt. In dieser Stadt werden nur Opale abgebaut, so wohnen die Menschen hier im Berg und haben kein Haus. Es ist ausgehoelt wie ein Haus, nur wohnen sie wie gesagt im Berg. Da er hier gerade im Sommer so unglaublich heiss ist, ziehen sich die Menschen in ihre Hoelhlenhaeuser zurueck. Diese haben je nach Hoehe des Berges immer die gleiche Temperatur. Unsere Unterkunft lag ebenfalls im Berg. Da diese keine Fenster hatten, war es ziemlich stickig. Wir bekamen auch gleich nach unserer Ankunft eine Stadtrundfahrt verpasst. Wie laecherlich, hier leben gerade einmal 3000 Menschen, da gab es nichts zu sehen. Und eine Opalfuehrung bekamen wir. Die war vielleich langweilig. Schon interessanter war die Fuehrung, wie die Menschen hier Leben. Abends gab es noch eine lecke Pizza.

Auch der naechste Tah sollte folgen und diesmal war um 4.00 h aufstehen angesagt. Eigentlich sind wir an diesem Tag um 3.00 h aufgestanden. Wir passierten naemlich die Zeitgrenze und fueren so von South Australia ins Northern Territory. D.h. eine Stunde machten wir so gut. Die erste Zeit fuhren wir nur in eine Richtung. Heute bekamen wir den Uluru (Ayers Rock) zu sehen. Dieser hat wirklich etwas magisches. In dem National Park angekommen, gings aber erstmal nach Kaja Tjuta (Olgas). Diese stehen gut 60 km vom Uluru entfernt. Falls ihr die Olags nicht kennt. Ist so ziemlich das gleiche wie der Ayers Rock, nur wesentlich groesser. Diese sehen aus wie riesige Steinkugeln, was sie auch sind. Dort wanderten wir erstmal ein stueckchen durch. Nun befanden wir uns im Herzen Australiens. Auch genannt "The Red Center", sehr beindruckend.

Die Olgas bewandert (waren ziemlich eindruckvoll) gings zum Uluru (Ayers Rock). Dieser hat einfach etwas magisches an sich, ich kann es auch nicht erklaeren. Ueberall sieht man diesen riesigen Stein auf Postkarten oder im Fernsehen und nun stehe ich unmittelbar vor ihm. Da es nun schon 18.00 h war schauten wir uns den Sonnenuntergang am Uluru an. Wahnsinn…. Abends gings ins Camp d.h. im Zelt schlafen. Die Zelte sind allerdings alle befestigt, also nichts mit auf und abbauen. So ein Outbackcamp muss man sich so vorstellen: In U-Form stehen die Zelte. In der Mitte gibs ein Feuerplatz und dort hinter die freie Kueche. Die Kueche ist im freien. Nur eine Plane ruebergespannt und ein riesiges Netz an den Seiten (zum Schutz vor Ungeziefer). So schliefen wir in sogenannten Swags. Ein Schlafsack mit eingebauter Matratze.

Am Tag drauf gings zurueck in den National Park zum Sonnenaufgang schauen am Uluru. Einfach phaenomenal. Uebrigens war wieder mal 4.30 h aufstehen angesagt und so langsam ging es an unsere Substanz. Denn nach dem Sonnenaufgang hiess es einmal um den Uluru (Ayers Rock) rumlaufen. 9,5 km, dieser sieht von weitem so glatt aus, nur ist er in Wirklickeit ziemlich verklifft. Dank unseres verrueckten Tourguide Will wurde anschliessend die Aboriginal Kunst zum vergnuegen. Will ist auf dem ersten Blick ein vollig verrueckter Typ, aber er passt wirklich ins Outback und so jemanden braucht man einfach fuer so eine Tour. Er war echt der Hammer… Es sollten nun unsere letzten Momente am Uluru sein. Es stand noch etwas auf dem Programmzettel, Kings Canyon. Die fahrt dort hin war fuer mich nur schlafen angesagt. Naja fuer alle anderen auch. Dieses fruehe aufstehen und anschliessend noch stundenrum wandern ist mehr als nur anstrengend. Abends gab es noch richtiges leckers Essen. Alles im Feuer zubereitet. Mal Katoffeln mit Sosse, hatte ich schon seit ewigkeiten nicht mehr gegessen. Am Lagerfeuer sitzten war so mittlerweile standart.

Am naechsten und letzten Morgen auf dieser Tour war konnten wir doch tatsaechlich bis 4.45 h schlafen. Dies war schon fast wie ausschlafen… Nach dem Fruehstueck gings gleich zum Kings Canyon, dieser lag nur 20 Min vom Camp entfernt. So gegen 6.20 h waren wir dort. Da der Anstieg so steil und anstrengend ist, kann man dort nur hochklettern, wenns kuehler ist. Dazu ist der Morgen eben am besten. In der Mittagshitze wuerden wir warscheinlich alle umfallen wie die Fliegen. Der Kings Canyon ist wie der Name schon sagt ein riesiger Canyon. Ich kann es gar nicht beschreiben, aber es ist einfach gigantisch, wie die ganze Tour schon war. An diesem Tag ging es also nach Alice Springs, wo wir Abends ankammen und zwei Tage ausruhen konnten.

Diese Tour war wirklich mehr als nur beeindruckend. Mit Will als Tourguide hatten wir noch obtimalen Guide, ein echter Buschjunge eben. Die Leute auf der Tour waren zwar nicht gerade der Wahnsinn, aber dafuer gab es so viel zu sehen und zu bestaunen, dass dies gar nicht mehr auffiel. Wer mal ein richtges Abenteuer erleben moechte, dem kann ich diese Tour von Adelaide nach Alice Springs nur empfehlen. Einfach einzigartig… So sind wir in 6 Tagen schon 3300 km gefahren, mal sehen was auf den anderen Touren noch kommt…

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Adelaide

Nach 10 Stunden Busfahrt ueber Nacht, kamen wir fruh morgens um 5.45 h in Adelaide an. Die Zeitverschiebung hier betrug zu Victoria (Melbourne) 30 Min. So etwas hatte ich auch noch nie gehoert.

Zu unserer Verwunderung konnten wir sogar gleich schon in unser reserviertes Hostel einchecken. Da es noch so unglaublich frueh war, gings erstmal ab ins Bett. Wir haten drei Tage in dieser Stadt, bevor unsere Outbacktour von hier startete. Adelaide ist im Gegensatz zu den anderen Grossstaedten wie Brisbane, Sydney und Melbourne ein wirkliches riesiges Dorf. Die Stadt verfuegt zwar uber 1.000.000 Einwohner, doch irgentwie merkt man hier nicht so wahnsinnig viel davon.

Die Einkaufstasse war fuer die beiden Maedels mal wieder das Highlight. Drei ganze Tage verbrachten wir so in der Einkaufsstrasse, da es in Adelaide einfach nichts besonderes zu sehen gab. Mit einem Wagen haetten wir sicherlich viel sehen koennen, nur ohne ist dieses eben schlecht zu erreichen. Da uns ja die Ouutbacktour bevor stand, waren wir ganz froh ueber ein wenig Erholung.

Chris verabschiedeten wir also in Adelaide, er suchte nach einem Job als fruit picker. Fuer Fraenze, Ka und mich hiess es also nun… Auf in die Weiten des Outbacks…

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In Melbourne unterwegs

Die Eltern von Ka gut am Airport abgeliefert, gings nun nach St. Kilda, Stadtteil von Melbourne. Das Hostelleben hat uns wieder. Zur Eingewoehnung hatten wir uns gleich ein richtig beschissenes eingemietet. Laut, dreckig, grosse Zimmer und crazy Leute. Da war der Tag doch schon gelaufen. Wir waren in der Zeit der Commonwealth Games dort, besser gesagt starteten diese an unserem Abreisetag . Die Spiele kann man mit der Olympiade vergleichen, nur in kleinerer Form natuerlich. So war in der Stadt so viel los, dass wir uns in kein anderes Hostel mehr einbuchen konnten. Pech gehabt…

Hier sahen wir auch endlich zwei bekannte Gesichter wieder. Cueneyt und Tobi unsere Mitbewohner in Petersham (Sydney). So quatschten wir erstmal ne Runde. In der Nacht drauf kam Fraenze aus Sydney zu uns und am Abend Chris. So waren wir wieder vereint, abere leider nur fuer kurze Zeit.

In unserer ersten Nacht in diesem Hostel war es so verdammt laut, dass Ka und ich uns erstmal Ohrenstoepsel zulegten. Die hatten dort wirklich alle einen Schatten. Hinzu kommt noch, dass wir zu zehnt auf dem Zimmer waren. Licht an, Licht aus, die ganze verdammte Nacht… Aber auch hier dran gewoehnt man sich…

In Melbourne buchten Ka und ich gleich unsere Fluege um. So sollte unser neuer Ankunftstag der 20.05.06 in Frankfurt sein. So waren es zu diesem Zeitpunkt nur noch 2 Monate in Australien. Die naechten Tage verbrachten wir damit durch die Innenstadt zu bummeln. Eher gesagt die Frauen, ich hatte irgendwann die Facksen dicke. Staendig durch die Geschaefte bummeln. Einfach nichts fuer Maenner und schon gar nicht, wenn Man(n) Frauen dabei hat. So vergingen die naechten Tage auch sehr schnell und am letzten Abend sollte es noch eine riesige Eroeffnungsparade geben.

Die Parade zur Eroeffnung der Commonwealh Games stieg natuerlich in erster Lienie im Stadion. Da durch Melbourne ueber einen Fluss verfuegt, bezogen sie diesen gleich in der Parade mit ein. So hiess es fuer uns an diesem Tag, auf zum Fluss und zuschauen. Die Menschen sassen an diesem Tag ueberall am Fluss und schuten sich dieses Spaektakel an. Die Eroeffnungsparade war wirklich klasse. Diese verlaeuft fast genauso wie die Olympische, nur in etwas abgeschwaechter Form. So gab es, wie soll es auch anderes sein, ein gigantisches Feuerwerk. So etwas bekommt man wirklich nicht alle Tage geboten….

Zu Gegensatz zu meinem ersten Besuch in Melbourne gefiel mir diese Stadt schon besser. Viele behaupten sie sei wesentlich schoener als Syndey. Ich weiss nicht ob diese Leute schielen ohne einfach einfach keinen Geschmack haben. Melbourne kann Sydney nun wirklich nicht im geringsten topen. Dazu fehlt dieser Stadt einfach das gewisse etwas…

An deisem Abend hiess es von Tobi und Cueneyt entgueltig Abschied nehmen. Die beiden hatten gerade nen Job bekommen und wir mussten wegen unserer gebuchten Outbacktour nach Adelaide fahren. Chris, Fraenze, Ka und ich fuhren also in dieser Nacht via. Bus von Melbourne nach Adelaide. 10 Stunden, aber diese rissen wir mittlerweile mit einer Arschbacke ab…

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Mit der Familie Schaub (Kas Familie) unterwegs

Heil und sicher in meinem Wohnzimmer Syndey angekommen, wartete schon die Familie Schaub auf mich. Sie hatten extra noch einen Tag laenger in Syndey verbracht, um mich am Flughafen aufzugabeln und mich mit zur Suedkueste zu nehmen. Vielen lieben Dank nochmal dafuer….

So sah ich also nichts mehr von Syndey. Hmmm.. Aber egal schaun wir mal wie das Familienleben so klappt. Insgesamt waren wir so zu fuenft (Mutter, Vater, Bruder, Ka und ich), dass ganze Gepaeck passte also gerade so in den grossen Wagen rein… Vier Tage hatten wir also nun Zeit, bis nach Ocean Grove zu fahren, wo sie ein Ferienhaus gemietet hatten. Liegt bei Melbourne und ist rund 1100 km von Syndey entfernt. Auf dem Weg dorthin haben wir u.a. wilde Koalas, Kaenguruhs, Pelikane und Pinguine gesehen. Wirklich klasse, diese sieht man wirklich nur selten in der freien Wildnis. Nachher im Ferienhaus. Ihr koennt es euch nicht vorstellen. Was fuer ein Luxus. Sogar einen eigenen Pool hatten wir. Wahnsinn…. Den ersten Abend wurde schoen vom Grill gespeist. Es gab auch unter anderem Kaenguruhfleisch. Ka und ich hatten es schon einmal selber gemacht, doch da schmeckte es mir gar nicht. Vom Grill allerdings sah die Sache ganz anderes aus. Lecker… Wirklich und ich haette nicht gedacht, dass ich es moegen wuerde.

Die neachten Tage waren ziemlich entspannt. Dies konnte ich auch nach einem Monat Neuseeland mal wieder gebrauchen.

Zwei Tage unternahmen wir jedoch etwas. Einen gings zur Graet Ocean Road den anderen nach Melbourne. Die Great Ocean Road hatte ich ja schon mit meiner Schwester Nicole und Peter gesehen, doch diese ist einfach ein Hingucker. Nach Melbourne fuhren wir ebenfalls fuer einen Tag, die Frauen gingen natuerlich (wie soll es auch anderes sein) shoppen. Wir Maenner warteten so gelangweilt vor den Kaufhaeusern. Die naechsten und letzten Tage in Ocean Grove wurden schoen am Pool verbracht. WAS FUER EIN LUXUS… Der Ort Ocean Grove erinnert an einen Urlaubsort. Dort gab es alles, was ein Urlauber brauchte…

Der Urlaub mit der Familie Schaub war wirklich klasse. Danke euch nochmals fuer alles…

Da auch die Tage vom Luxus irgentwann vorbei waren, verabschiedeten wir noch ihre Familie am Flughafen. Anschliessend ging in die City nach Melbourne. Hostelleben, wie besch…eiden

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